Die Suche nach dem Glück

Jeder sucht es. Ständig und überall. Ein Leben lang.

Die Frage ist doch, was bedeutet Glück überhaupt? Wer definiert es? Und wie definierst du dein Glück?

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Wie bei so vielem gilt hier: jeder Mensch ist anders. Viele haben eine genaue Vorstellung davon, was ihnen zu einem glücklichen Leben fehlt. Brauchst du mehr Geld? Einen schönen Mann an deiner Seite? Mehr Zeit für Hobbies? Weniger Stress? Was es auch ist, wir sind irgendwie alle auf der Suche nach „dem Glück“.

Psychologen haben so einige Studien zu diesem Thema gemacht und untersucht, was Menschen glücklich macht und was nicht. Ich möchte dir hier ein paar Anregungen geben und dir zeigen, was die Wissenschaftler herausgefunden haben:

 1. Geld

ist es nicht. Das wäre ja auch zu einfach. Tatsache ist, dass wir uns an alles gewöhnen, auch an ein höheres Gehalt. Die Euphorie hält nicht lange an, kurz nach der Gehaltserhöhung sind wir wieder auf unserem „unglücklichen“ Anfangslevel angekommen. Also: Solange wir nicht reich sind, wären wir es gerne. Sobald wir es sind, macht es uns aber nicht glücklicher. Sehr beruhigend zu wissen, oder? ;)

 2. Zeit

Es macht nicht unbedingt glücklich viel Freizeit zu haben sondern das Gefühl, dass man sich seine Zeit selbstbestimmt einteilen kann.

3. Lächeln

Ja es klingt bescheuert aber es ist nun mal wahr: Wenn wir uns im Spiegel selbst anlächeln, fühlen wir uns besser. Probier es aus, es funktioniert wirklich.

 4. Fähigkeiten

Suche dir einen Beruf oder ein Hobby bei dem du deine Fähigkeiten einsetzen kannst. Glückliche Menschen haben dabei oft ein „Flow“-Erlebnis, also eine Art völlige Hingabe an die Tätigkeit. Ich bin mir sicher, du hast auch etwas in dem du völlig aufgehst und bei dem du die Zeit total vergisst.

 5. Schlaf

Schlaf beeinflusst unser Wohlbefinden stärker als manche glauben. Glückliche Menschen schlafen so viel, wie ihr Körper braucht und nehmen sich auch mal Zeit allein. Schlafmangel hingegen führt zu schlechter Laune.

 6. Beziehungen

Enger Kontakt zu anderen macht glücklich! Nehme gute Freundschaften also nicht als selbstverständlich hin sondern investiere Zeit in sie! Und auch eine Partnerschaft muss gepflegt werden! Mach deinem Liebsten oder deiner Liebsten also einfach mal so eine Freude und warte nicht erst auf den Valentinstag ;)

 7. Dankbarkeit

Denke jeden Tag an die positiven Seiten deines Lebens und du wirst dich automatisch besser fühlen. Du lebst in einem Land ohne Kriege? Du bist gesund, hast eine Familie, liebe Freunde? Du kannst ein Hobby ausleben, dass dir Freude bereitet? Sei dankbar für die kleinen Dinge, die, wenn man mal drüber nachdenkt, gar nicht so unbedeutend sind.

 8. Vergleiche

Hör endlich auf dich mit anderen zu vergleichen. Es gibt immer Jemand hübscheres, reicheres oder vermeintlich glücklicheres. Nur macht es dich nicht glücklich sich mit ihnen zu vergleichen.

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Filmtipp

Und zu guter letzt habe ich noch einen Filmtipp für dich: Schau dir unbedingt Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück an. Einfach eine tolle Geschichte und soo schön verpackt. Mit vielen Anregungen, was Glück ist und was nicht!

Und du?

Bist du glücklich? Und wenn ja, wie hast du das geschafft? Schreibe deine Tipps in die Kommentare, dann können wir uns von dir was angucken ;)

Liebe Grüße und einen glücklichen Tag

annka Kleine Webansicht

Quelle: Myers, D.G. (1993). The pursuit of happiness. New York: Avon Books.
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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Glück ist so eine Sache… und wird oft mit allzu materiellen Dingen verknüpft. Oft verkennt man wo das Glück für einen persönlich wirklich liegt… Für mich persönlich war es die allerbeste Entscheidung meines Lebens aus dem Kreislauf, in dem ich mich befand, auszusteigen… konsequent und in eine absolut unsichere Zukunft. Auch wenn ich tatsächlich manchmal kaum etwas zu Essen auf den Tisch bringen konnte, habe ich nie mit dieser Entscheidung gehadert. Sie hat mich mir näher gebracht als alles andere in meinem Leben und mir tiefere Glücksmomente beschert, als ich je vorher hatte.

    In meinen Augen sind die größten Feinde des Glücks das geschürte Verlangen nach größtmöglicher Sicherheit, der nach „oben“ gerichtete materielle Blick… das Haben wollen… immer mehr … immer größer… und die Identifizierung über die Anerkennung der Anderen… also das Streben nach Erfolg.

    Ich könnte jetzt noch weit ausholen… :-) Doch es soll ja nur ein Kommentar sein… und so belasse ich es dabei. Mit lieben Grüßen Stefanie

    Gefällt 1 Person

    1. Annka sagt:

      Liebe Stefanie,
      Vielen Dank für deinen ehrlichen Kommentar.
      Das war bestimmt keine leichte Entscheidung, es freut mich sehr das es sich so für dich gelohnt hat!
      Ja du hast Recht, es ist nur schwer irgendwann einen Schlussstrich zu ziehen und zu sagen: Jetzt habe ich genug, mehr brauche ich nicht um glücklich zu sein. Ich habe mal gelesen, dass man ab 60.000 € brutto im Jahr nicht mehr glücklicher wird. Ob das stimmt, kann ich nicht sagen, aber ich weiß, dass man auch mit weit aus weniger ein glückliches Leben haben kann!

      Gefällt mir

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