So wirst du glücklich!

Was für eine schöne Idee! Und so einfach, für jeden umsetzbar. Ich werde es ausprobieren, wer macht mit??

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Es ist so simpel und dabei so genial. Hier werden verschiedenste psychologische Effekte kombiniert und direkt angewendet. Es wurde einmal in der „Positive Psychologie“-Kiste gekramt und das leicht Umsetzbare herausgeholt. Und das Ziel? Glücklich werden. Natürlich.

Was man dafür braucht, glauben die Macher von TheFiveMinuteJournal zu wissen. Ein Tagebuch, das jeden Tag nur fünf Minuten in Anspruch nimmt und einen dafür glücklich macht. Klingt nach einem fairen Tausch ;) Darauf gestoßen bin ich übrigens durch Yamina, die einen Blog über Ernährung und Fitness betreibt und wirklich grandiose Videos dreht! Sie hat vor einigen Tagen ein Video zu ihrem „kleinen Schwarzen“ veröffentlicht und plötzlich hatte ich riesige Lust auf ein Ideen-Gedanken-Erinnerungen-Sammel-Buch. Schaut mal bei ihr vorbei, vielleicht kann sie ja auch dich inspirieren!

Okay, zurück zum Thema: Das Glücks-Tagebuch.

Das TheFiveMinuteJournal ist ein Tagebuch, das jeden Morgen und Abend ausgefüllt werden soll. Zusätzlich zu fest vorgeschriebenen Fragen beinhaltet es schöne Sprüche oder positive Zitate und eine genaue Erklärung, warum und wie das Tagebuch funktioniert.

Jeden Morgen und Abend beantwortet man ein paar Fragen. Man macht sich Gedanken zum bevorstehenden bzw. vergangenen Tag und reflektiert. Ganz bewusst. Man tut genau das, wofür sonst die Zeit fehlt. Schöne Idee, oder?

Morgens beantwortet man folgende Fragen:

Ich bin dankbar für …

Nenne hier drei Dinge für die du schon morgens direkt nach dem Aufstehen dankbar bist. Sei so präzise wie möglich.

„Dankbarkeit ist das Gefühl des Staunens, des Dankbar-Seins und der Feier des Lebens“ Robert Emmons

Es ist ganz egal wem oder was du dankbar bist, einer höheren Macht, dem Schicksal oder dem Leben an sich. Robert Emmons hat 2003 eine Studie zu Dankbarkeitstagebüchern gemacht und konnte zeigen, dass die Teilnehmer dadurch optimistischer und zufriedener mit ihrem Leben wurden. Außerdem hatten sie das Gefühl gesünder zu sein und sie trieben mehr Sport.

Was würde meinen Tag großartig machen?

Was müsste passieren, damit dein Tag ein schöner Tag wird? Was hast du heute vor und wie sollen deine Termine verlaufen? Schreibe 3 Dinge auf, die deinen Tag großartig machen würden.

Ich bin heute …

Schreibe hier auf, wie du heute sein möchtest. Aber schreibe im Präsens und auch wieder möglichst präzise. Also zum Beispiel: Ich bin heute selbstbewusst und fühle mich wohl in meiner Haut.

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Vor dem Schlafengehen überlegt man sich:

3 schöne Dinge, die heute passiert sind…

Was hat deinen Tag besonders schön gemacht? Welche drei Dinge haben dir am besten gefallen und dir am meisten bedeutet? Und überlege auch: Wie hast du dazu beigetragen? Schreibe also nicht „Heute war schönes Wetter“ sondern lieber „Weil heute so schönes Wetter war, bin ich mittags spazieren gegangen“. Wenn du dir bewusst machst, dass du die schönen Erfahrungen selbst verursacht hast, gerätst du nicht in Gefahr, jeden Abend routiniert über Belangloses zu schreiben. Außerdem erhöhst du so deine Aufmerksamkeit für schöne Momente, weil du dir schon beim Spaziergang überlegst, dass du dieses schöne Ereignis heute Abend in dein Tagebuch schreiben wirst. Und so profitierst du gleich zweimal von diesem Erlebnis.

Wie hätte ich meinen Tag noch besser machen können?

Schreibe hier auf, was du im Nachhinein anders machen möchtest. Wenn du die Zeit zurück drehen könntest, was würdest du ändern um den Tag noch besser zu machen? Ganz wichtig: Schreibe Dinge auf, die du selbst hättest beeinflussen können! Wenn deine Arbeitskollegin einen wichtigen gemeinsamen Termin verpasst hat, ist das nicht deine Schuld und zählt deshalb nicht als Antwort! Schreibe etwas auf, für das du selbst verantwortlich warst.

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Ich möchte die Idee vom TheFiveMinuteJournal folgendermaßen umsetzen:

Das Buch

Ein Notizbuch mit leeren Seiten, damit ich völlig frei schreiben, zeichnen und kleben, walten und gestalten kann. Und schön stabile Seiten, damit nichts durchdrückt. Etwa DinA5, groß genug für Fotos und Erinnerungsstücke, klein genug für die Handtasche. Und mit einem selbst gestalteten Einband, der erst noch entstehen muss. Einfach ein Buch das ich gerne täglich in die Hand nehme. Jetzt muss ich es nur noch finden … Hast du vielleicht einen Tipp?

Die Aufteilung

Mein Tagebuch werde ich mit den Fragen des FiveMinuteJournal füllen aber zusätzlich möchte ich viel Platz für Erinnerungsstücke und Fotos. Und all das kreative und nachdenkliche Zeug, das sonst so in meinem Kopf herumschwirrt, möchte ich natürlich auch festhalten.

Die Umsetzung

Ich habe schon etwa 3 solcher Erinnerungsbücher angefangen, die aber nach wenigen Seiten wieder im Regal gelandet sind. Ich klebe gerne Erinnerungen und Fotos von schönen Momenten in ein Buch, schreibe ein paar Worte dazu, schwelge in Erinnerungen. Zum einen weil ich einfach unheimlich gerne alte Tagebücher lese, zum anderen weil ich sonst die schönsten Erinnerungen vergesse. Mein Kopf ist manchmal wie ein Sieb, und ab und zu rutschen auch wichtige oder besonders schöne Erinnerungen mit durch… Und deshalb werde ich diesmal auch länger durchhalten als ein paar Wochen. Jeden Tag, jeweils morgens und abends, werde ich mir kurz Zeit nehmen für mein Buch. Also Zeit für mich. Das kann doch so verkehrt nicht sein.

Was ist mit dir?

Ich würde mich riesig freuen, wenn auch du dir so ein Journal anlegen würdest und mir von deinen Erfahrungen erzählst. Wird man wirklich glücklicher? Ich werde mir in den nächsten Tagen ein Buch besorgen und schon mal eine Grundlage für das Tagebuch gestalten. Ich werde es dir natürlich zeigen sobald ich soweit bin! Hoffentlich kann es dann nächste Woche losgehen mit dem glücklich sein und bleiben. Ich wäre bereit, was ist mit dir?

Ganz liebe Grüße, deine

annka Kleine Webansicht

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6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Julia sagt:

    Richtig schöne Idee!! Sowas in die Richtung mache ich auch schon seit 3 Monaten :)

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    1. Ja fand ich auch, morgen gehts bei mir los ;) Hast du denn das Gefühl, dass es einem eine andere Sicht auf den Tag gibt?

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      1. Julia sagt:

        Ja auf jeden Fall! Schon tagsüber achtet man viel mehr darauf, wofür man dankbar sein kann :)

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