Das Ende und die Zeitkapsel.

Was für ein Weltuntergangstitel. Huiuiui. Dabei meine ich ein Ende, das ich seit Wochen herbei sehne. Das Ende der Lernphase! Yaay!! Und das mit der Zeitkapsel – ach ließ einfach selbst…

Ich nutze heute meine Unlust zu Lernen um endlich mal wieder einen Blogpost zu verfassen. Aber ich möchte heute nicht nur darüber schreiben, dass ich endlich wieder schreibe, sondern dir auch erzählen, was mich die letzten Wochen außer dem Unikram sonst so beschäftigt hat.

Ausmisten und Minimalismus.

Ich habe eine wahnsinnige Abneigung gegen Kram entwickelt. Gegen Zeug, Nippes, Krimskrams, Müll und Glomb. Vielleicht weil ich das Gefühl habe, dass ich in den letzten 4 Jahren in dieser Wohnung Unmengen davon angesammelt habe. Vielleicht weil ich aus dieser Wohnung dieses Jahr wieder ausziehen werde und möglichst nur die wichtigen Dinge mitnehmen möchte. Vielleicht auch einfach so. Jedenfalls zeigt sich das nicht nur darin, dass ich fast wöchentlich Dinge in die Flohmarkt-Kiste packe, sondern dass ich auch meinen Kleiderschrank konsequent ausgemistet habe.

Time Capsule Wardrobe – Qualität statt Quantität

Ich habe mir schon länger vorgenommen mehr auf die Qualität meiner Kleidung zu achten und nicht nur auf das Design und den Preis zu schauen. In letzter Zeit ist mir immer öfter aufgefallen, wie schlecht manche meiner Teile verarbeitet sind und dass sie meist nur ein paar Monate halten und ich sie dann eigentlich wieder ersetzen sollte. Außerdem habe ich seit Wochen die gleichen Teile getragen und den Rest meines Kleiderschranks fast unberührt gelassen. Es wurde also Zeit, die Aufräumwut auch in meinem Kleiderschrank walten zu lassen.

Online bin ich dann auf ein interessantes Konzept gestoßen, die Time Capsule Wardrobe (zum Beispiel hier). Dabei besteht die eigene Garderobe aus nur ca. 30 Teilen und wird jede Saison neu zusammengestellt. So kann man wenige aber hochwertige Klamotten kaufen und hat morgens seltener das Gefühl sich nicht entscheiden zu können. Wichtig ist natürlich, dass alle Teile kombinierbar sind, so dass man die maximale Anzahl an Outfits erhält. Außerdem gibt es ein paar Teile, die einem als „Must-Haves“ empfohlen werden, wie zum Beispiel eine weiße Bluse.

Ein Kleiderschrank voller Lieblingsteile.

Das hört sich doch grandios an – also ran an die Arbeit! Drei riesige Stapel Klamotten habe ich aussortiert und bis jetzt noch nichts davon vermisst. Auf 30 Teile bin ich aber trotzdem nicht gekommen, ich taste mich da lieber etwas langsamer ran. Trotzdem merke ich jetzt schon, dass ich mich morgens schneller entscheide und mir insgesamt weniger Gedanken mache, ob das Teil jetzt dass zu diesem oder jedem passt, weil ich das ja eh schon weiß ;)

Vielleicht ist so eine Time Capsule Wardrobe ja auch was für dich? Oder hast du sogar selbst schon einen minimalistisch gefüllten Kleiderschrank? Ach und falls du interesse an meinen aussortierten Klamotten hast, im Mai gehts damit ab auf den Flohmarkt ;)

 

Passend zum Minimalismus-Thema habe ich hier noch ein paar monochrome Bilder aus meinen Archiven gesammelt:

15432

Ich wünsche dir einen wunderschönen Sonntagabend, genieße, dass man manchmal auch gut ohne Kram und Zeugs leben kann und beschäftige dich stattdessen zum Beispiel mit lieben Menschen ;) Ich widme mich jetzt noch ein letztes mal meinem Lernzeug…

 

Liebe Grüße, deine

annka Kleine Webansicht

 

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